* * * Hinweis: Diese readme-Datei wird nicht mehr aktualisiert. Bitte die HTML- * * Hilfe verwenden. * * * cdrtfe 1.3pre2 - cdrtools Frontend ================================== Einleitung ---------- cdrtfe ist ein Win32 Frontend für einige Funktionen von Jörg Schillings cdrtools. Es können VideoCDs mit VCDImager erstellt werden. cdrtfe unterstützt außerdem grundlegende Funktionen des Mode2CDMakers, um CDs zu erzeugen, die etwa 13% mehr Daten aufnehmen als üblicherweise (Mode 2 Form 2: 738 MiByte statt 650 MiByte, 795 MiByte statt 700 MiByte). [1] Copyright (c) 2004-2007 Oliver Valencia Copyright (c) 2002-2004 Oliver Valencia, Oliver Kutsche cdrtfe ist freie Software (GNU General Public License). Systemvoraussetzungen --------------------- * IBM-kompatibler PC * Windows 9x/ME/2000/XP (getestet unter Win95, Win98SE, Win2000, WinXP) * nur für Win9x/ME: funktionierender ASPI Layer (z.B. Adaptec ASPI 4.60) benötigte Programme/Tools: * cdrtools (cdrecord.exe, mkisofs.exe; optional: cdda2wav.exe, readcd.exe) * cygwin1.dll * sh.exe (unter Win9x zum On-the-fly-Schreiben) optionale Programme/Tools: * Mode2CDMaker * Mode2/Form2 File Extractor (m2f2extract.exe), dat2file.exe, d2fgui.exe * rrenc/rrdec * VCDImager * madplay * lame * oggdec * oggenc * flac * cdrdao Um cdrtfe zu verwenden, sind die cdrtools erforderlich, zumindest die Dateien cdrecord.exe und mkisofs.exe. Ab cdrtfe 1.1 kann neben der cygwin-Version der cdrtools auch die Mingw-Version verwendet werden, jedoch kann cdrtfe zur Zeit mit der Mingw-Version unter Win9x, ME keine CDs on-the-fly schreiben. Wird die cygwin-Version der cdrtools verwendet, ist zum on-the-fly-Brennen unter Win9x, ME zusätzlich noch die Datei sh.exe nötig. Bei Win2k und WinXP ist dies nicht mehr erforderlich, wenn sich sh.exe jedoch im Programmverzeichnis von cdrtfe befindet, wird sie verwendet (nur mit cygwin-Version der cdrtools). sh.exe ist nicht in den Win32-Binary-Paketen enthalten. Sie kann aber separat heruntergeladen werden (s.u.). cdrtfe wurde mit cdrdao in der Version 1.1.5 und 1.1.7 getestet. cdrdao benötigt die Datei cygwin1.dll. Mode2CDMaker muß mindestens in der Version 1.5.1 vorliegen, ältere Versionen werden nicht unterstützt. dat2file.exe sollte ebenfalls vorhanden sein. Die zu- sätzliche Fehlerkorrektur benötigt rrenc. Um VideoCDs zu erstellen ist der VCDImager nötig, der ebenfalls die Datei cygwin1.dll voraussetzt. MP3-Dateien können nur dann als Quelldateien für Audio-CDs verwendet werden, wenn madplay (0.15.2) vorhanden ist. Für Dateien im Ogg-Format ist oggdec erforderlich, für Dateien im FLAC-Format flac. Das Enkodieren von CD-Tracks in die Formate mp3, Ogg Vorbis und FLAC ist nur möglich, wenn die entsprechenden Programme (lame, oggenc und flac) vorhanden sind. Außerdem wird noch die Datei cygwin1.dll benötigt, wenn die cygwin-Version der cdrtools eingesetzt wird. Die Datei cygwin1.dll kann sich entweder zusammen mit den cdrtools und cdrtfe in einem Verzeichnis befinden oder an beliebiger Stelle im Suchpfad. Installation ------------ Laden Sie die Installationsdatei herunter, führen Sie sie aus und folgen Sie den Anweisungen. oder Laden Sie die aktuelle cdrtfe-Version von der Download-Seite herunter. Laden Sie benötigten und die gewünschten optionalen Programme und Tools herunter: cdrtools, cygwin1.dll, Mode2CDMaker, rrenc/rrdec, VCDImager, madplay, lame, oggdec, oggenc, flac, sh.exe, cdrdao, Mode2Form2 File Extractor Entpacken Sie die heruntergeladenen Archive in ein beliebiges Verzeichnis. Starten Sie cdrtfe per Doppelklick auf die Datei cdrtfe.exe. Wenn cdrtfe zum Schreiben von DVDs verwendet werden soll, benötigen Sie eine DVD-fähige Version von cdrecord. Für weitere Informationen lesen Sie bitte readme_dvd_de.txt. Hinweise für Nutzer früherer Versionen -------------------------------------- Mit cdrtfe ab Version 1.0 ergeben sich einige Änderungen für Nutzer früherer Versionen (0.8 - 0.9.2): * Das Format der Projekt-Dateien (*.cfp und *.cfp.files) wurde verändert. Mit cdrtfe 0.8 bis 0.9.2 erstellte Projekt-Dateien können nicht mit cdrtfe 1.0 (oder neuer) verwendet werden. * In der Registry abgelegte Einstellungen einer älteren Version werden von cdrtfe 1.0 nicht berücksichtigt, da Einstellungen jetzt in einer Ini-Datei gespeichert werden. Dies gilt auch für die zusätzlichen Kommandozeilen- optionen. Diese Einstellungen sollten vor Verwendung von cdrtfe 1.0 aus der Registry gelöscht werden: Dialog 'Einstellungen', Bereich 'Einstellungen speichern', Schaltfläche 'löschen' sowie Bereich 'zusätzliche Kommandozeilenoptionen', Schaltfläche 'Listen löschen'. * Die Informationen zur Benutzung der ShellExtensions werden nun an anderer Stelle in der Registry gespeichert. Bevor die ShellExtensions mit cdrtfe 1.0 verwendet werden können, müssen sie mit dem alten cdrtfe deaktiviert werden: Hierzu im Dialog 'Einstellungen', Bereich 'ShellExtensions' die Schaltfläche 'deaktivieren' klicken. Danach muß die alte cdrtfeShlEx.dll durch die neuere Version 1.0.0.1 (im zip-Archiv ent- halten) ersetzt werden. Nun können die ShellExtensions im Dialog 'Einstellungen' von cdrtfe 1.0 wieder aktiviert werden. Sprache ------- Die Datei cdrtfe_lang.ini ermöglicht die Auswahl der in cdrtfe verwendeten Sprache. Die Voreinstellung in cdrtfe_lang.ini ist Englisch. Fehlt die Datei cdrtfe_lang.ini ist Deutsch die voreingestellte Sprache. Es können auch be- liebige weitere Sprachen hinzugefügt werden. Nähere Informationen dazu finden sich in cdrtfe_lang.ini. Ab cdrtfe 1.1pre2 kann auch zur Laufzeit eine andere Sprache gewählt werden (Menü 'Extras'), vorausgesetzt, die Datei cdrtfe_lang.ini ist vorhanden und ent- hält mindestens zwei Sprachprofile. Ab cdrtfe 1.2 wird die aktuell gewählte Sprache in der cdrtfe.ini gespeichert. Somit können auf Mehrbenutzer-Systemen (wie WinXP) die Nutzer individuell die bevorzugte Sprache einstellen. Bedienung --------- Die Bedienung der Benutzeroberfläche ist sehr einfach. Einfach Dateien oder Ver- zeichnisse zur Dateiliste hinzufügen, die Einstellungen anpassen, den Brenner aussuchen und den 'Start'-Knopf drücken. Es wird dann eine CD gemäß der aktuell aktiven Registerkarte gebrannt. Das Hinzufügen der Dateien und Verzeichnissen kann entweder über die Schalt- flächen, durch das Kontextmenü oder per Drag and Drop erfolgen. Außerdem ist es möglich, cdrtfe über Kommandozeilenoptionen zu steuern (s.u.). Projekt-Dateien --------------- Der aktuelle Zustand von cdrtfe kann in Projekt-Dateien gespeichert werden. Dazu im Hauptfenster das Menü 'Projekt', dort den Eintrag 'Projekt speichern' aus- wählen und einen Dateinamen für die Projekt-Datei angeben. Es werden dann alle Einstellungen (inkl. aller Dateilisten) gespeichert. Die Einstellungen werden in der Datei .cfp gespeichert. Die unter 'Daten- CD' und 'XCD' erstellten Verzeichnisstrukturen und die Namen der hinzugefügten Dateien sowie die unter 'Audio-CD' und 'VideoCD' ausgewählten Audio- und Video- Tracks werden in der Datei .cfp.files gespeichert. Wurden keinerlei Dateien oder Verzeichnisse hinzugefügt, wird .cfp.files nicht erstellt. Über den Eintrag 'Projekt laden' können diese Projekt-Dateien wieder eingelesen werden. Außerdem ist das Laden über eine Kommandozeilenoption möglich. Hinweis: Da die Speicherung dateiorientiert erfolgt, kann cdrtfe beim Laden der Projekt-Datei eventuelle Änderungen im Datenbestand der Quelldateien nicht erkennen. So werden beispielsweise neue Dateien nicht automatisch in die entsprechenden Verzeichnisse auf der CD übernommen. cdrtfe kann lediglich erkennen, daß eine im Projekt eingetragene Datei nicht mehr vorhanden ist. In diesem Fall wird eine Meldung ausgegeben. Die in den Projekt-Dateien gespeicherten Einstellungen haben Vorrang gegenüber allen evtl. beim Programmstart geladenen Werten. Mit der Version 1.0 hat sich das Format der Projekt-Dateien geändert, d.h. die mit älteren Versionen erzeugten Dateien können nicht weiter verwendet werden. Ab Version 1.1 können nun auch die Dateilisten unabhängig von den übrigen Ein- stellungen geladen und gespeichert werden. Der Eintrag 'Standardeinstellungen' lädt die Standardeinstellungen aus der Datei cdrtfe.ini ohne die Dateilisten zu verändern. Der Eintrag 'Alles zurücksetzen' lädt die Standardeinstellungen und löscht alle Dateilisten. allgemeine Hinweise ------------------- * cdrtfe zeigt Hinweise oder die Ausgaben der aufgerufenen Programme im unteren Bereich des Hauptfensters an. In der rechten unteren Ecke dieses Bereiches (dort, wo die Scroll-Balken aneinanderstoßen) befindet sich eine kleine Schaltfläche, die ein größeres Fenster für die Ausgabe öffnet. Ein Rechts-Klick auf diese Schaltfläche öffnet ein Kontextmenü. Hierüber können das Fenster geleert oder die Ausgaben gespeichert werden. * Ein Rechtsklick auf die Laufwerksauswahl öffnet ein Kontextmenü, welches das Öffnen und Schließen des ausgewählten Laufwerks erlaubt. * Sollte kein CD-Brenner gefunden werden, so ist es dennoch möglich, mit cdrtfe Images anzulegen. * Wenn die Angabe zur Brenngeschwindigkeit fehlt, wird mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit gearbeitet. Die Angabe Brenngeschwindigkeit=0 bewirkt die geringste Schreibgeschwindigkeit, die mit Brenner und Rohling möglich ist. * Nachdem die gewählte Aktion gestartet wurde, erscheint im Hauptfenster die Schaltfläche 'Abbrechen!'. Damit kann die Ausführung des Vorgangs abgebrochen werden. Achtung: Ein solcher Abbruch macht nur Sinn _vor_ dem Beginn des eigentlichen Schreibvorgangs, also während des 10-Sekunden-Countdowns. Sollten mkisofs, Mode2CDMaker oder cdda2wav bereits Daten auf die Festplatte geschrieben haben, so werden diese nach einem erzwungenem Abbruch nicht auto- matisch gelöscht. * Die Funktion 'Kapazität anzeigen' (Registerkarte 'CD-Info') arbeitet noch nicht in allen Fällen korrekt und sollte nicht mit herkömmlichen CD-Laufwerken angewendet werden, da sonst möglicherweise völlig falsche Werte angezeigt werden. * Näheres bezüglich der DVD-Unterstützung in der Datei readme_dvd_de.txt. * cdrtfe benötigt Schreibzugriff auf das Programmverzeichnis oder das User- Verzeichnis (s.u.), um temporäre Dateien (Dateilisten, ...) anzulegen. Daher kann es normalerweise nicht von einem Medium ohne Schreibrechte (z.B. CD) ge- startet werden. Ab cdrtfe 1.1pre5 ist es aber möglich, in der cdrtfe.ini, Sektion [General], den Eintrag 'AskForTempDir=1' zu setzen. Dann fragt cdrtfe beim Start nach einem Verzeichnis für die temporären Daten. * Sofern nicht anders angegeben, verwendet cdrtfe als Voreinstellung für Image- Dateien den Pfad %TEMP%\image.iso und %TEMP%\ für den Ordner für temporäre Wave-Dateien. * Wenn cdrtfe die Kommandozeilenprogramme ausführt, zeigt der Taskbar-Eintrag den jeweiligen Fortschritt der Aktion an (sofern möglich). [I: x%] Image erstellen. mkisofs : Fortschritt der Image-Erstellung Mode2CDMaker: Fortschritt der aktuellen Datei [Ty: x%] cdrecord: Forschritt beim Schreiben von Track y [Blanking] cdrecord: Disk löschen [Fixating] cdrecord: Disk fixieren [V: x/y] cdrtfe: Vergleich: x von y Dateien beendet [D: x/y] cdrtfe: Suche nach Dateiduplikaten [X: x/y] cdrtfe: Erstellen der XCD-Info-Datei [active] andere Aktionen * Mit der Taste F12 wird das cdrtfe-Hauptfenster dauerhaft in den Vordergrund gesetzt (Stay-on-top). Portabler Modus --------------- Unter Win NT/2k/XP erstellt cdrtfe beim ersten Start einen Ordner 'cdrtfe' im Verzeichnis des aktuellen Benutzers. Hier werden Einstellungen (cdrtfe.ini, s.u.) und einige temporäre Dateien gespeichert. cdrtfe kann gezwungen werden, alle Einstellungen und temporären Dateien im eigenen Programmordner anzulegen. Um dies zu erreichen gibt es zwei Möglich- keiten: - cdrtfe mit der Kommandozeilenoption /portable starten . - Im Programmordner von cdrtfe eine Datei cdrtfe.ini erzeugen, die mindestens folgende Zeilen enthält: [General] PortableMode=1 Dies funktioniert natürlich nur, wenn der aktuelle Benutzer Schreibzugriff auf das cdrtfe-Programmverzeichnis hat. Unter Win9x/Me haben diese Einstellungen keinerlei Auswirkungen. cdrtfe - Einstellungen ---------------------- * Registerkarte 'cdrtfe': allgemeine Einstellung zu cdrtfe - ShellExtensions verwenden Wenn diese Option ausgewählt ist, können Dateien und Ordner direkt aus dem Explorer heraus über den Menüpunkt 'cdrtfe' an cdrtfe gesendet werden. Die ShellExtensions sind für die Verwendung unter Win9x gedacht (siehe Abschnitt 'ShellExtensions'). Unter Win2k und XP kann die selbe Funktion mit einer Verknüfung zu cdrtfe im 'Senden an'-Menü erreicht werden. Die (De-)Aktivierung der ShellExtensions ist unter Win NT/2k/XP nur mit Administrator-Rechten möglich. - Bestätigung Die Sicherheitsabfragen vor dem eigentlichen Start des Brennvorgangs können abgeschaltet werden. Der Vorgang beginnt dann unmittelbar nach dem Klick auf die Schaltfläche 'Start'. Es erfolgt keine weitere Nachfrage! Dies gilt ebenfalls für die Sicherheitsabfragen beim Entfernen von Dateien und Ordnern aus einem Projekt. - Einstellungen speichern Die aktuellen Einstellungen von cdrtfe können auch als Standard festgelegt werden. Dazu im Dialog 'Einstellungen' in der Rubrik 'Einstellungen speichern' auf 'speichern' klicken. Der Zustand von cdrtfe wird dann in der Datei cdrtfe.ini abgelegt. Der Button 'löschen' entfernt entfernt diese Datei wieder. Sofern beim Start die Datei cdrtfe.ini gefunden wird, werden die Standard- Einstellungen automatisch geladen. Unter Win9x wird die Datei cdrtfe.ini im Programmverzeichnis von cdrtfe an- gelegt. Unter Win2k/XP in einem der folgenden Verzeichnisse: 1. Dokumente und Einstellungen\\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\ cdrtfe 2. Dokumente und Einstellungen\\Anwendungsdaten\cdrtfe 3. Dokumente und Einstellungen\Alle user\Anwenungsdaten\cdrtfe 4. Beim Laden wird die erste cdrtfe.ini verwendet, die gefunden wird. Die Verzeichnisse werden in der oben genannten Reihenfolge durchsucht. Beim Speichern der Standard-Einstellungen werden im Gegensatz zu früheren Programmversionen nun auch die Einstellungen für zusätzliche Kommandozeilen- optionen (s.u.) berücksichtigt. Eventuell zu einem Projekt hinzugefügte Dateien jedoch nicht. Sollte zusätzlich auch eine Projekt-Datei geladen werden, so haben die dort festgelegten Einstellungen Vorrang. cdrtfe wertet Registry-Einträge von früheren Versionen (0.8 - 0.9.2) nicht aus. - temporäre Dateien Wenn eine Audio-CD aus MP3-Dateien erstellt werden soll, müssen diese zu- nächst in Wave-Dateien konvertiert werden. Diese temporären Dateien werden in dem hier angegebenen Verzeichnis gespeichert und nach Abschluß des Schreibvorgangs automatisch wieder gelöscht. * Registerkarte 'cdrecord': Einstelungen für cdrecord und mkisofs - ausführlichere Ausgabe Diese Option führt zu einer detailierteren Ausgabe von cdrecord. - Burnfree verwenden Dies aktivert bei einem Brennen den Puffer-Leerlaufschutz, sofern vorhanden. - Simulationstreiber verwenden Wenn diese Option aktiviert ist, verwendet cdrecord einen Treiber, der einen Brenner nur simuliert. Damit können beispielsweise Timing-Tests bei be- liebigen Geschwindigkeiten gemacht werden. - Größe des FIFO-Puffers festlegen Hiermit kann die Größe des von cdrecord beim otf-Schreiben verwendeten Puffers bestimmt werden. Der Puffer sollte mindestens so groß sein wie der des Brenners und maximal etwa halb so groß wie der verfügbare Hauptspeicher. - zusätzliche Kommandozeilenoptionen Es ist möglich, für cdrecord und mkisofs Optionen anzugeben, die nicht direkt von cdrtfe unterstützt werden. cdrtfe merkt sich die eingegebenen Optionen und bietet sie zu Wiederauswahl in einer Liste an. Diese zusätzlichen Optionen für mkisofs finden nur beim Erstellen einer Daten-CD Anwendung. Die Optionen für cdrecord auch bei Audio-CDs und beim Brennen von ISO-Images. * Registerkarte 'cdrecord (2)': weitere Einstellungen für cdrecord - Schreibgeschwindigkeit Seit Version 2.01a33 prüft cdrecord die maximale DMA-Geschwindigkeit des Systems und legt eine maximale Schreibgeschwindigkeit fest, die ein sicheres Schreiben ohne einen Pufferleerlauf ermöglicht. Diese Option erlaubt es, die Schreibgeschwindigkeit bis zur maximalen DMA- Geschwindigkeit heraufzusetzten. - Eject Diese Option ist zu wählen, wenn die CD/DVD nach einem Schreibvorgang auto- matisch ausgeworfen werden soll. * Registerkarte 'cdrdao': Einstellungen für cdrdao - CUE-Images Wenn cdrecord Version 2.01a24 (oder neuer) vorliegt, werden CUE-/BIN-Images standardmäßig mit cdrecord geschrieben. Mit dieser Option kann cdrtfe ge- zwungen werden, stattdessen cdrdao dafür zu verwenden. - cdrdao-Treiber Sollte cdrdao keinen geeigneten Treiber für den CD-Brenner finden können, so wird im Ausgabefenster eine Fehlermeldung angezeigt, die empfiehlt, die Treiber 'generic-mmc' bzw. 'generic-mmc-raw' auszuprobieren. Um cdrdao zu zwingen, einen dieser Treiber zu verwenden, kann im Dialog 'Einstellungen' die entsprechende Option gewählt werden. * Registerkarte 'Audio-CD': Einstellungen für Audio-CDs - CD-Text: Beim Hinzufügen von Audiodateien zum Projekt werden die CD-Text-Einträge (Dialog 'Tracks') für Titel und Interpret automatisch ausgefüllt. * Tags verwenden Für die Informationen werden, sofern sie vorhanden sind, die in den Dateien gespeicherten ID-Tags verwendet. * Dateinamen verwenden Die Informationen für Titel und Interpret werden aus den Dateinamen er- mittelt. Folgenden Formate werden erkannt: - - .* - - .* - .* - .* Falls vorhanden werden Tracknummern immer entfernt. Entspricht der Name keiner dieser Formate, wird der gesamte Name als Titel verwendet. Bei Wave-Dateien (*.wav) werden die Informationen immer aus den Dateinamen ermittelt. Konfigurationsdateien --------------------- Es gibt drei Konfigurationsdateien für cdrtfe: * cdrtfe.ini Diese Datei existiert beim ersten Start noch nicht und kann über den Dialog 'Einstellungen' angelegt werden (siehe oben). * cdrtfe_lang.ini Diese Datei enthält die für cdrtfe verfügbaren Übersetzungen. In der Datei finden sich weitere Informationen. * cdrtfe_tools.ini Diese Datei wird im allgemeinen nicht benötigt. Sie ermöglicht es, die Namen und auch den Pfad der von cdrtfe verwendeten Kommandozeilenprogramme zu ver- ändern. Weitere Informationen in der Datei cdrtfe_tools.ini. RSCSI, entfernte Laufwerke, Laufwerksbuchstaben ----------------------------------------------- Damit cdrtfe Remote-Laufwerke findet, ist ein Eingriff in die cdrtfe.ini nötig. Falls diese Datei noch nicht existiert, kann sie im Dialog 'Einstellungen' ange- legt werden. In der Sektion [Drives] gibt es folgende Einträge: [Drives] UseRSCSI=0 Host=rscsi@pc.domain.invalid RemoteDrives=r,s,t LocalDrives=y,x Mit 'UseRSCSI=1' sucht cdrtfe nach Remote-Laufwerken, mit 'UseRSCSI=0' nach lokalen Laufwerken. Entfernte und lokale Laufwerke zusammen zu benutzen, ist noch nicht implementiert. Um nach dem Brennvorgang die geschriebenen Daten zu verifizieren, benötigt cdrtfe Zugriff auf den Brenner über einen Laufwerksbuchstaben, daher müssen den entfernten Laufwerken Windows-Laufwerksbuchstaben zugewiesen werden. Über die Einträge 'RemoteDrives' und 'LocalDrives' wird cdrtfe mitgeteilt, welche Laufwerksbuchstaben es für die entferten bzw. lokalen Laufwerken verwenden soll. Die Buchstaben werden in der Reihenfolge der SCSI-IDs den Laufwerken zugeordnet. Sollten mehr Laufwerke vorhanden sein als Buchstaben, so wird den letzen Lauf- werken eben kein Buchstabe zugeordnet, handelt es sich um Remote-Laufwerke, können dann die CDs nicht verifiziert werden. Bei lokalen Laufwerken versucht cdrtfe - wie bisher - das richtige Laufwerk selbstständig zu finden. 'LocalDrives' wird nur berücksichtigt, wenn 'UseRSCSI' auf 0 gesetzt ist. Automatisches Löschen --------------------- Diese Funktion kann im Dialog 'Einstellungen', Registerkarte 'cdrecord (2)' aktiviert werden. Sie ist verfügbar für alle Projekte, bei denen der Rohling vor dem Schreibvorgang überprüft wird (Daten-CD, Audio-CD, DVD-Video). Wenn eine fixierte CD-RW oder DVD-RW erkannt wird, fragt cdrtfe beim Nutzer nach, ob die Disk automatisch gelöscht werden soll. 'Ok' fügt der cdrecord- Kommandozeile 'blank=fast' an, um den Rohling vor dem Schreiben zu löschen. Mit älteren Laufwerken, die keine Profile unterstützen, ist es unmöglich, zwischen fixierten CD-Rs und CD-RWs zu unterscheiden. Also fragt cdrtfe in beiden Fällen nach. Es wird jedoch kein Schaden angerichtet, wenn man versucht, eine CD-R zu löschen, da cdrecord mit einer Fehlermeldung abbricht. Mit neueren Laufwerken, wie DVD-Brennern, tritt dieses Problem nicht auf. Die Funktion zum automatischen Löschen wird nur ausgelöst, wenn eine fixierte Disk eingelegt ist, und nicht, wenn auf einer unfixierten Multisession-CD nicht genügend Platz vorhanden ist. Automatische Erkennung der Geschwingkeiten ------------------------------------------ cdrtfe 1.2 (und neuer) versucht, die Listen mit den verfügbaren Geschwindig- keiten jedes Mal anzupassen, wenn eine Disk in ein Laufwerk eingelegt wird. Standardmäßig ist diese Funktion abgeschaltet. Um sie zu aktivieren, ist die Zeile 'DetectSpeeds=1' in der Sektion [General] der cdrtfe.ini einzufügen. Es gibt einige Voraussetzungen und Einschränkungen: * Die Windows-Funktion 'Benachrichtigung beim Wechsel' muß für die CD-Laufwerke eingeschaltet sein. * Nur neuere Laufwerke (MMC-2-kompatibel und neuer?) geben eine komplette Liste der Schreibgeschwindigkeiten heraus. Ältere Geräte melden nur die maximale Schreibgeschwindigkeit. In diesem Fall verwendet cdrtfe die alte Liste (von 1x bis zur maximalen Geschwindigkeit). * cdrecord gibt nur die maximale Lesegeschwindigkeit zurück, keine Liste mit den verfügbaren Geschwindigkeiten. Somit wird die alte Liste verwendet (von 1x bis zur maximalen Lesegeschwindigkeit). * Die automatische Geschwindigkeitserkennung ist für entfernte Laufwerke via RSCSI nicht verfügbar. * Das Verwenden dieser Funktion verlangsamt den Start von cdrtfe (für jedes Laufwerk wird 'cdrecord -prcap' und 'cdrecord -checkdrive' aufgerufen). * Aus dem gleichen Grund dauert es einige Zeit, die Geschwindigkeiten zu er- kennen, nachdem eine Disk eingelegt wurde. * Da cdrtfe die Zurodnung der Laufwerksbuchstaben zu den CD-Laufwerken nicht kennt, wird jedes einzelne Laufwerk geprüft, wenn eine Disk eingelegt wurde (sofern mehrere CD-Laufwerke vorhanden sind). Ein weiterer Grund, warum die Erkennung relativ langsam erfolgt. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, sollte der Eintrag 'LocalDrives' in der Sektion [Drives] in der cdrtfe.ini gesetzt werden. Dann ist es cdrtfe möglich, nur das betroffenen Laufwerk abzufragen. Mehr Infos zu 'LocalDrives' unter 'RSCSI, entfernte Laufwerke, Laufwerksbuch- staben'. * Wird diese Funktion verwendet, kann es passieren, daß beim Laden existierender Projekt-Dateien falsche Geschwindigkeiten ausgewählt werden. Eine Aktuali- sierung der Listen in einem Projekt kann die Einstellunge eines anderen Projekts beeinflussen. Daten-CD -------- * Ordnerstruktur Mit dieser Version von cdrtfe ist es möglich, beliebige Verzeichnisstrukturen zu erstellen. Es können bestehende Ordner hinzugefügt oder neue Ordner er- stellt werden. Ordner können umbenannt, verschoben und entfernt werden. Dateien können an beliebigen Stellen hinzugefügt, umbenannt, verschoben und entfernt werden. Ab cdrtfe 1.1 werden auch leere Ordner auf die CD geschrieben. * CD-Optionen - CD/Schreibmodus Mit diesem Dialog wird der Schreibmodus (track-at-once, disk-at-once, raw) und die Art der CD (single- oder multisession) festgelegt. Bei einer Multi- session-CD besteht die Möglichkeit, vorherige Sessions zu importieren. - ISO-Image CDs können entweder direkt (on-the-fly) oder über ein Image geschrieben werden. Wird letztere Methode verwendet, muß ein Name und ein Verzeichnis für die Image-Datei angegeben werden. Es besteht auch die Möglichkeit, nur ein Image zu erzeugen oder zu verhindern, daß das Imge nach dem Schreibvor- gang gelöscht wird. * Dateisystem-Optionen Dieser Dialog ermöglicht die Auswahl des Dateisystems (ISO, Joliet, Rock Ridge, UDF). Auch Einstellungen für Boot-CDs sind möglich. * Dateisystemüberprüfung Entsprechend den aktuellen Einstellungen zum Dateisystem erkennt cdrtfe zu lange Datei- und Verzeichnisnamen, sowie zu tiefe Verzeichnisebenen. Im daraufhin angezeigten Fenster können die Dateien passend umbenannt werden, außerdem werden Hinweise zu möglichen Optionen gegeben, die die Anzahl der zu korrigierenden Namen minimieren könnten. Mit der Schaltfläche 'Ok' werden die noch nicht korrigierten Dateinamen so be- lassen, wie sie sind. Neue Dateien und Ordner werden jedoch weiterhin über- prüft. 'Ignorieren' schaltet die Überprüfung ganz ab, bis sie wieder explizit vom Nutzer ausgelöst wird. Durch den Button im Bereich 'Dateisystem' kann diese Überprüfung jederzeit durchgeführt werden. Es werden dann alle Dateien und Verzeichnisse mit zu langen Namen angezeigt. Werden zu lange Dateinamen nicht vom Nutzer korrigiert, versucht mkisofs, die Namen entsprechend der maximal möglichen Anzahl von Zeichen zu kürzen. Sollten hierbei jedoch Namensgleichheiten oder andere Probleme auftreten, so bricht mkisofs mit einer Fehlermeldung ab. * überlange Dateinamen Es gibt mehrere Möglichkeiten, überlange Dateinamen zu benutzen. Die Joliet-Spezifikation sieht Dateinamen mit einer Länge von bis zu 64 Zeichen vor. Mit der mkisofs-Option '-joliet-long' können jedoch bis zu 103 Zeichen verwendet werden, was eine Verletzung der Spezifikation darstellt. Daher ist diese Option mit Vorsicht einzusetzten, obwohl sie in den meisten Fällen zum gewünschten Ergebnis führt. Unter Verwendung eines Dateisystems nach dem Standard ISO9660:1999 sind Datei- namen mit einer Länge von bis zu 207 Zeichen erlaubt. Hierfür ist die mkisofs- Option 'ISO Level 4' zu aktivieren. Sie ist erst ab der cdrtools-Version 2.01a01 vorhanden. Bei der gleichzeitigen Verwendung der Rock-Ridge-Extensions verringert sich die Anzahl der Zeichen auf 197. Werden auch die Joliet-Extensions verwendet, so sind unter Windows nur die Dateinamen des Joliet-Dateisystems sichtbar (64 bzw. 103 Zeichen). Die zusätzliche Angabe des Ausgabe-Zeichensatzes für das ISO9660:1999-Datei- system ist erst ab Version 2.01a09 möglich. Als Zeichensatz sollte nach Möglichkeit ein Zeichensatz gewählt werden, der auf dem System vorhanden ist, auf welchem die CD genutzt werden wird. Bei Win9x ist dies in der Regel cp437 oder cp850. Durch die Wahl eines geeigneten Zeichensatzes können auch bei den ISO-Dateinamen Sonderzeichen, wie z.B. Um- laute, verwendet werden. Bootfähige ISO9660:1999-CDs können erst ab cdrtools Version 2.01a16 erstellt werden. Um sehr lange Dateinamen zu verwenden kann auch die Option 'UDF-Dateisystem verwenden' aktivert werden. Damit sind dann sogar mehr als 207 (bis zu 247?) Zeichen für Dateinamen möglich. * Verify Durch Auswählen der Option 'Verify' wird cdrtfe veranlaßt, nach dem Brenn- vorgang die auf die CD geschriebenen Dateien mit den Quelldateien bitweise zu vergleichen. Sollten sich dabei Unterschiede ergeben, wird dies im Ausgabe- fenster an gezeigt. Vor dem Vergleich wird ein Reload durchgeführt, d.h. die CD wird ausgeworfen und gleich darauf wieder eingelesen. Sollte dies nicht möglich sein (z.B. bei einem Notebook-Laufwerk), bietet cdrtfe die Auswahl, die CD manuell wieder einzulegen und den Vergleich zu starten oder den Vergleich abzubrechen. Es ist auch möglich, nachträglich noch einen Vergleich der Dateien durchzu- führen. Dazu kann im Kontextmenü der Option 'Verify' der Punkt 'Vergleich starten' gewählt werden. Diese Option ist nur verfügbar, wenn die Register- karte 'Daten-CD' angezeigt wird und Dateien in das Projekt eingefügt wurden. Momentan kann es beim Einlesen des Inhaltsverzeichnisses der CD zu Problemen kommen (Meldung: Konnte CD nicht finden, Vergleich abgebrochen!). In diesem Falle kann es helfen, die CD nochmals neu ins Laufwerk einzulegen und den Vergleich manuell zu starten. Außerdem werden beim Verify Dateien nicht berücksichtigt, deren Namen durch mkisofs automatisch gekürzt wurden. In einem solchen Falle meldet cdrtfe fälschlicherweise, daß die betreffende Datei nicht gefunden wurde. * Identische Dateien verlinken Die Option 'identische Dateien finden und verlinken' (Dialog 'Dateisystem') veranlaßt cdrtfe dazu, vor dem eigentlichen Brennvorgang alle Quelldateien miteinander zu vergleichen. Findet das Programm dabei identische Dateien, so werden diese jeweils nur einmal auf die CD geschrieben. Bei jedem weiteren Vorkommen wird auf die erste Datei verwiesen. So können Dateiduplikate platz- sparend untergebracht werden. Anders als das Programm "Duplicate File Linker" (dfl.exe) verändert cdrtfe die Quelldateien nicht. Wichtig! Wenn diese Option gewählt ist, wird mkisofs mit der Option -cache-inodes aufgerufen. Laut man-Page von mkisofs funktioniert dies unter Win32/cygwin nicht zuverlässig, so daß es bei vielen unterschiedlichen Dateien (>5000) zu Problemen kommen kann. In diesem Fall, wären Dateien mit falschem Inhalt das Ergebnis. Daher sollten CDs oder Images, die mit dieser Option erstellt wurden, unbedingt überprüft werden. Bei einem Test mit fast 13.000 Dateien, von denen mehr als 6.000 Duplikate waren, gab es jedoch keinerlei Fehler. Dieses Problem tritt nicht mehr bei neueren Versionen (z.B. 1.5.14) der cygwin1.dll auf (mit > 120.000 Dateien getestet). Wird die Mingw-Version von mkisofs verwendet (genauer: mkisofs 2.01-bootcd.ru) funktioniert diese Option nicht. Um trotzdem Dateiduplikate zu berücksichtigen, kann stattdessen für mkisofs -duplicates-once als zusätzliche Kommandozeilenoption angegeben werden (Dialog 'Einstellungen', Registerkarte 'cdrecord'). Die Option 'identische Dateien suchen und verlinken' darf dann nicht ausgwählt sein. * Daten-DVD Vorausgesetzt, es ist eine DVD-fähige Version von cdrecord vorhanden, ist es auch möglich, Daten-DVDs zuschreiben. Audio-CD -------- Es können nur Audio-Daten geschrieben werden, die als Wave-Datei im PCM-Format mit 44.1 kHz, 16 Bit, stereo vorliegen. Wenn die entsprechenden Programme (madplay, oggdec, flac) vorhanden sind, können auch Dateien im MP3-, Ogg- und FLAC-Format verwendet werden; sie werden dann vorher ins Wave-Format umge- wandelt. * Audio-CD-Optionen ('Optionen') - CD abschließen Wenn eine Audio-CD nicht abgeschlossen wird, ist es möglich, später noch weitere Audio-Tracks anzufügen. Allerdings ist eine solche CD meist nur im CD-Brenner abspielbar, bis sie abgeschlossen wurde. Dies kann entweder durch die Funktion 'CD fixieren' geschehen oder indem weitere Audio-Tracks bei aktivierter Option 'CD abschließen' hinzugefügt werden. - CD-Plus/Multisession cdrtfe ermöglicht das Erstellen einer CD-Plus (auch Enhanced CD, CD-Extra). Dies ist eine Multisession-CD, deren erste Session Audio-Tracks enthält und alle weiteren Sessions Daten. Das Erstellen einer CD-Plus erfolgt in zwei Schritten: o Hierzu wird zunächst eine Audio-CD erstellt (Registerkarte 'Audio-CD'), wobei die Optionen 'Multisession' und 'CD abschließen' aktiviert sein müssen. o Nach diesem ersten Brennvorgang kann dann eine Datensession angefügt werden (Registerkarte 'Daten-CD'). Dabei muß die Option 'Multisession' aktiviert und die Option 'vorhandene Sessions importieren' deaktiviert sein. - Info-Dateien Wird die Option 'Info-Dateien verwenden' aktiviert, so verwendet cdrecord beim Brennen die inf-Dateien, die cdda2wav beim Extrahieren von Audio-Tracks erzeugt. - CD-Text schreiben Wird diese Option verwendet, werden - so vorhanden - CD-Text-Informationen auf die CD geschrieben. CD-Text-Daten können im Dialog 'Track-Eigenschaften' (Schaltfläche 'Tracks')eingegeben werden. Alternativ können die Daten aus den inf-Dateien verwendet werden. In diesem Falle muß auch die Option 'Info- Dateien verwenden' aktiviert sein. * Track-Eigenschaften ('Tracks') - CD-Text Hier können die CD-Text-Informationen eingegeben werden. Für die gesamte CD sowie für jeden einzelnen Track können Titel und Interpret angegeben werden. Momentan ermöglicht cdrtfe nur die Eingabe dieser Informationen. Wenn jedoch das Projekt gespeichert wird, können durch manuelles Editieren der Projekt- Datei (*.cfp.files) noch folgende Daten hinzugefügt werden: Texter, Komponist, Arrangeur und eine Nachricht. In der Projekt-Datei haben die Daten folgendes Format: |<Performer>|<Songwriter>|<Composer>|<Arranger>|<Message> Jede einzelne Zeichenkette (z.B. Titel) muß kürzer als 160 Zeichen sein. Sollten insgesamt zu viele Daten eingegeben worder sein, gibt cdrtfe eine Fehler meldung aus. CD-Text-Daten aus diesem Dialog haben Vorrang vor Informationen aus den inf-Dateien. - Pausen zwischen den Tracks Hier kann festgelegt werden, wie groß die Pausen zwischen den einzelnen Tracks sein sollen. Die Angabe erfolgt in Sekunden oder Sektoren, wobei 1 Sekunde 75 Sektoren entspricht. Diese Einstellungen werden nicht angewendet, wenn die Option 'Info-Dateien verwenden' aktiviert ist. * Mixed Mode CD cdrtfe unterstützt das Erstellen einer Mixed Mode CD (ein Daten-Track gefolgt von Audio-Tracks) nicht. Mit cdrecord erzeugt man eine solche CD mit: cdrecord -v dev=... cdimage.iso -audio track1.wav ... * m3u-Playlisten Zur Zeit sind nur absolute Dateipfade möglich. Wenn die Playlist also relative Pfandangaben enthält, werden diese ignoriert. Eine Playlist kann zum Audio-CD- Projekt wie eine Sounddatei hinzugefügt werden (Datei-Dialog, Drag-and-Drop, Kommandozeile). XCD (Mode2/Form2) ----------------- * Ordnerstruktur Wie bei einer Daten-CD kann auch bei XCDs eine beliebige Verzeichnisstruktur erstellt werden. Es ist lediglich nicht möglich, den Dateien auf der CD einen abweichenden Namen zu geben, da der Mode2CDMaker dies zur Zeit nicht unter- stützt. Aus diesem Grunde nimmt cdrtfe hierbei auch keine Überprüfung auf zu lange Dateinamen vor. * Dateinamen Standardmäßig versucht der Mode2CDMaker, die Dateinamen so beizubehalten, wie sie vorgefunden werden. Dies gilt sowohl für die Länge, als auch für die Groß- und Kleinschreibung. Durch Auswählen der entsprechenden Option kann aber für die Dateinamen Kon- formität nach ISO-Level 1 (u.a. Großbuchstaben und 8.3-Format) oder 2 (bis zu 31 Großbuchstaben) erzwungen werden. In beiden Fällen werden nach ISO9660 nicht erlaubte Zeichen durch '_' ersetzt. Wenn die Quelldateien sehr lange Dateinamen haben, sind unter Umständen un- erwartete Ergebnisse oder Fehlermeldungen des Mode2CDMakers möglich. * Form1/2-Daten Dateien aus der Dateiliste (obere Liste) werden im Format Mode2/Form1 ge- schrieben, d.h. sie sind direkt (z.B. aus dem Explorer heraus) lesbar. Dateien aus der Movie-Liste werden als Mode2/Form2-Daten geschrieben, d.h. sie können nur unter Verwendung von dat2file.exe genutzt werden. Alternativ können sie mit Hilfe eines geeigneten Filter-Treibers direkt wiedergegeben werden, sofern es sich um abspielbare Dateien handelt. Es ist möglich, über die Schaltfäche 'Movie hinzufügen' auch beliebige Dateien zur Movie-Liste hinzuzufügen, die dann ebenfalls als Mode2/Form2-Daten ge- schrieben werden. Diese Dateien können dann natürlich nur mittels dat2file.exe ausgelesen werden. Dateien können per Drag-and-Drop von einer Liste in die andere verschoben werden. Dateien mit der Endung .avi werden automatisch der Movie-Liste hinzugefügt. * Info-Datei Wenn die Option 'Info-Datei erzeugen' gewählt ist, wird im Hauptverzeichnis der CD die Datei xcd.crc erstellt, die für alle Form2/Mode2-Dateien die ur- sprüngliche Dateigröße und eine CRC32-Prüfsumme enthält. Mit Hilfe dieser Informationen kann das Programm Mode2/Form2 File Extractor (m2f2extract.exe, zu finden auf cdrtfe.sourceforge.net) die Dateien in ihrer ursprünglichen Länge ohne die hinzugefügten Null-Bytes extrahieren. Momentan funktioniert dies nur, wenn die XCD mit einem uneingeschränkten ISO- Dateisystem erstellt wird. * Single-Track-Image Eine Einschränkung der Mode2/Form2-CDs ist die minimale Größe von ca. 340,5 KiByte (genau: 348.601 Byte) für jede Datei, die als Mode2/Form2-Datei geschrieben werden soll. Außerdem leidet die Effizienz, wenn viele relativ kleine Dateien geschrieben werden sollen, da für jede einzelne Mode2/Form2- Datei ein separater Track angelegt wird. Beide Probleme lassen sich durch die Aktivierung der Option 'Single-Track- Image' umgehen. Damit ist es möglich, Dateien mit weniger als 340,5 KiByte im Mode2/Form2-Format zu schreiben. Außerdem steht insgesamt mehr Platz zur Ver- fügung, da alle Dateien in einem einzelnen Track abgelegt werden und auch kein 'ISO-Bridge'-Track benötigt wird. Als Nachteil dieser Methode ist es nicht möglich, diese aus einem Single- Track-Image erzeugten XCDs unter Linux zu lesen, da dies zur Zeit von keiner Software unterstützt wird. * Verify Durch Auswählen der Option 'Verify' wird cdrtfe veranlaßt, nach dem Brennvor- gang die auf die CD geschriebenen Dateien mit den Quelldateien bitweise zu vergleichen. Sollten sich dabei Unterschiede ergeben, wird dies im Ausgabe- fenster an gezeigt. * Wichtig! Die Vergrößerung der Kapazität einer CD um ca. 13% geht zu Lasten der Fehler- korrektur. An Dateien, deren ursprüngliche Länge in Bytes kein Vielfaches von 2324 ist, werden entsprechend viele Null-Bytes angehängt. Dadurch kann eine Datei evtl. unbrauchbar werden. * Fehlerkorrektur mit rrenc/rrdec Um den Nachteil der eingeschränkten Fehlerkorrektur zu umgehen, können mit dem Programm rrenc Redundanz-Daten erzeugt werden, mit deren Hilfe das Programm rrdec fehlerhafte Sektoren wiederherstellen kann. Um diesen zusätzlichen Schutz zu verwenden kann die Option 'Fehlerkorrektur ermöglichen' gewählt werden. 'Sektoren' gibt an, wieviele Sektoren (1 Sektor = 2324 Bytes) zur Speicherung der Redundant-Daten verwendet werden sollen. Ent- sprechend verringert sich die für Nutzdaten zur Verfügungs stehende Kapazität. Die Redundanzdaten werden auf der CD im Verzeichnis _rec_ abgelegt, zusammen mit rrenc.exe und rrdec.exe. Um die geschützten Daten zu extrahieren wird rrdec aus der MS-DOS-Eingabeaufforderung heraus aufgerufen: z:\_rec_\rrdec -@ z:\_rec_\protect.rrt -t n:\cd -w -v -e dat -s z:\ Hierbei ist z: das CD-Laufwerk mit der geschützten XCD, n:\cd der Ordner, in den die Dateien von der CD kopiert werden und dat die Endung der Form2- Dateien. DAE (Auslesen von Audio-CDs) ---------------------------- Zum Auslesen von Audio-Track mittels cdda2wav zunächst durch Klicken der Schalt- fläche 'Toc einlesen' das Inhaltverzeichnis einlesen. Dann die gwünschten Tracks auswählen, ein Verzeichnis angeben und auf 'Start' klicken. * DAE-Optionen, Registerkarte 'DAE': - Dateinamen o Präfix für die Dateinamen: Die Dateinamen für die Tracks werden erzeugt, indem an das Präfix die Tracknummer angehängt wird. Beispiel: Präfix: track Namen : track_01.wav, track_02.wav, ... o Namen aus CD-Infos: Die Dateinamen werden aus dem angegebenen Schema erzeugt. Das Schema ist eine Zeichenkette, in der folgende Platzhalter vorkommen können: %N Tracknummer %T Titel %P Interpret Die Angaben für Titel und Interpret stammen aus den CD-Text-Infos (sofern vorhanden) oder von einer Freedb-Abfrage, wobei CD-Text-Infos Vorrang haben. Beispiel: Schema: %N %P - %T Namen : 01 Angelo Branduardi - Si può fare.wav 02 Angelo Brnaduardi - Il viaggiatore.wav Wenn die Angaben zu Titel und Interpret fehlen, werden Dateinamen der Form Track 01.wav, Track 02.wav, ... erzeugt. - Optionen o separate Datei für jeden Track Ist diese Option ausgewählt, so wird jeder einzelne Audio-Track in einer separaten Datei (*.wav) gespeichert. Ohne diese Option werden direkt auf- einanderfolgende Tracks in eine Datei geschrieben. o Lib Paranoia Wenn eine zerkratzte oder beschädigte CD ausgelesen werden soll, empfiehlt es sich, die Option 'Lib Paranoia verwenden' zu aktivieren. o keine Info-Dateien erzeugen Es werden nur die ausgewählten Audio-Tracks ausgelesen, wobei keine Info- Dateien angelegt werden, die beispielsweise CD-Text-Informationen ent- halten. - Format: Hier kann festgelegt werden, in welchem Format die Tracks gespeichert werden sollen. * DAE-Optionen, Registerkarte 'freedb': - Freedb-Informationen abrufen Ist diese Option gewählt, werden die Informationen (Titel und Interpret) aus der Freedb verwendet, sofern die CD keine CD-Text-Informationen enthält. * DAE-Optionenm Registerkarte 'Encoding': - Tags (Titel und Interpret) hinzufügen Ist diese Option aktiviert, werden Trackinformationen (sofern vorhanden) in der komprimierten Datei gespeichert. - FLAC Einstellung für die Kompression: 0 (schnell) ... 8 (stark) - Ogg Vorbis Einstellung für die Qualität: 0 (niedrig) ... 10 (hoch) - mp3 (Lame presets) insane 320 kBit/s CBR (konstante Bitrate) medium, standard, extreme VBR (variable Bitrate) 80 ... 320 ABR (durchschnittlich Bitrate) - benutzerdefiniert Dies ermöglicht die Angabe eines externen Programmes und der gewünschten Optionen für die Kompression. Jeder Encoder kann verwendet werden, solange das Programm den Input über Stdin entgegennehmen kann. Dies kann auch dafür verwendet werden, cdrtfe eine spezielle Kommandozeile für lame zu geben. In das Feld 'Cmd.:' wird der Pfad zum Programm eingegeben, in das Feld 'Opt.:' die Optionen. Die Dateiendung der komprimierten Dateien wird fest- gelegt, indem man an den Optionsstring |.ext anfügt. Die Einstellungen werden benutzt, wenn 'benutzerdef.' als Kompressionsart auf der Register- karte 'DAE', 'Format' ausgewählt wird. Es gibt drei Platzhalter für den Optionsstring: %F - Dateiname der komprimierten Datei %T - Titel %P - Interpret Beispiel: Cmd.: i:\burn\lame.exe Opt.: -b 160 -h --add-id3v2 --tt "%T" --ta "%P" - %F|.mp3 CD-Image -------- * Image erstellen: Es können Images von CDs mit readcd erstellt werden. Dafür einfach den Namen des Images angeben und auf 'Start' klicken. - kein Abbruch bei unkorrigierbaren Fehlern Das Auslesen wird fortgesetzt, auch wenn nicht korrigierbare Fehler im Datenstrom festgestellt werden. - Fehlerkorrektur des Laufwerks abschalten Veranlaßt das Laufwerk, Lesefehler in Datensektoren zu ignorieren, die durch unkorrigierte ECC/EDC-Fehler entstehen. - Klon-Modus Fertig eine exakte Kopie mit allenm Subchannel-Daten an. Ein solches Image muß unter Verwenung der Optionen 'Klon-Modus' und 'RAW-Modus (raw96r)' ge- schrieben werden. - Bereich: Nur die angegebenen Sektoren werden ausgelesen, wobei der der Endsektor nicht gelesen wird. * Image schreiben Es können ISO- und CUE-Images geschrieben werden, letztere nur, wenn entweder das Programm cdrdao vorhanden ist oder cdrecord in der Version 2.01a24 (oder neuer) vorliegt. Wird ein ISO-Image unter Verwendung der Option 'Überbrennen' geschrieben, so muß in der Regel die Option 'disk at once' ('Einstellungen') aktiviert werden. Wird ein Image geschrieben, das mit der readcd-Option 'Klon-Modus' erstellt wurde, so müssen die Optionen 'Klon-Mous' und 'RAW-Modus (raw96r)' aktiviert werden. (S)VideoCD ---------- Aus MPEG1-/MPEG2-Video-Dateien können Video- bzw SVideo-CDs erstellt werden. Es stehen die Formate VideoCD 1.1, VideoCD 2.0 und SuperVideoCD 1.0 zur Verfügung. * Voraussetzungen für die Quelldateien: - Video-CD: - 352 x 240, 29.97 Hz, NTSC - 352 x 240, 23.976 Hz, FILM - 352 x 288, 25 Hz, PAL, (nicht mit VideoCD 1.1) - Audio: MPEG-1 layer II, 224 kBits/s CBR, 1 Stereo- oder 2-Mono-Kanäle - SuperVideo-CD: - 480 x 480, 29.97 Hz, NTSC - 480 x 576, 25 Hz, PAL - Audio: MPEG-1 layer II, 32 - 384 kBits/s, 2 Stereo- oder 4 Mono-Kanäle oder MPEG-1/2 Multikanal-Surround-Sound (5+1) cdrtfe kann momentan nicht überprüfen, ob die ausgwählten Video-Tracks den Anforderungen entsprechen. Es kann in Einzelfällen passieren, daß die Laufzeit einer MPEG-Datei falsch angezeigt wird. DVD Video --------- Nach Angabe des Quellverzeichnisses wird eine Video-DVD geschrieben, vorausge- setzt, es ist eine DVD-fähige cdrecord-Version vorhanden. Dies funktioniert nur, wenn die Dateinamen ausschließlich aus Großbuchstaben bestehen. Das Quellver- zeichnis muß einen Unterordner VIDEO_TS enthalten. Ein Doppelklick in das Feld 'Bezeichnung' übernimmt den letzten Teil des Quell- Verzeichnisses als Namen: d:\videos\My Video' -> 'My Video'. CD fixieren ----------- Diese Funktion wird benötigt, um eine (aus welchen Gründen auch immer) nicht ab- geschlossene CD mit einer TOC zu versehen. Um eine CD zu fixieren, die CD in das Laufwerk einlegen, das Laufwerk auswählen und die Schaltfläche 'CD fixieren' klicken. Hinweise zur cygwin1.dll ------------------------ Die cygwin1.dll in den Versionen 1.3.18 bis 1.3.22 scheint auf manchen Systemen unter Win2k bzw. WinXP Totalabstürze zu verursachen, wenn beispielsweise CDs unter Verwendung von Pipes on-the-fly gebrannt werden oder cdda2wav mit der Option -paranoia aufgerufen wird. Dieses Problem tritt mit der cygwin1.dll ab der Version 1.5.3 nicht mehr auf. Sollte es, aus welchen Gründen auch immer, unumgänglich sein, die cygwin1.dll in einer der fehlerhaften Versionen zu verwenden, so kann entweder auf die Optionen on-the-fly und -paranoia verzichtet oder eine gepatchte Version der cdrtools eingesetzt werden. Hartmut Welpmann hat einen Patch entwickelt, mit dem dieser cygwin-Bug umgangen werden kann, so daß die cdrtools auch mit den cygwin1.dll-Versionen 1.3.18 bis 1.3.22 funktionieren. Nähere Informationen zu dem cygwin-Bug und dem Patch gibt es in der Newsgroup de.comp.hardware.laufwerke.brenner im Thread beginnend mit der Message-ID: <1s34bv0uqrbgatettbheuf7j68kfa0j7s2@4ax.com>. Die Version 1.5.17 bereitet Probleme beim Zugriff auf dem ASPI-Layer. Kommandozeilenoptionen ---------------------- cdrtfe kann mit folgenden Optionen gestartet werden: cdrtfe [/data|/audio|/xcd|/vcd] <datei 1> ... <datei n> [/load <projekt>] [/execute [/log|/minimize|/exit [/hide]]] [/nocheck] [/portable] cdrtfe <datei 1> ... <datei n>: Die Dateien werden in die Dateiliste der aktuellen Registerkarte ein- gefügt. Auf der Registerkarte 'Daten-CD' können jede Art von Dateien oder auch Verzeichnisse eingefügt werden. Bei 'Audio-CD' ausschließlich Wave-Dateien im PCM-Format, 44.1 kHz, 16 Bit, stereo. Bei 'XCD' werden Dateien mit der Endung .avi in die Movie-Liste eingefügt, alle anderen in die Dateiliste. cdrtfe /data <datei 1> ... <datei n>: Die Registerkarte 'Daten-CD' wird zur aktuellen Registerkarte, die Dateien (oder auch Verzeichnisse) werden hier eingefügt. cdrtfe /audio <datei 1> ... <datei n>: Die Registerkarte 'Audio-CD' wird zur aktuellen Registerkarte, in die die Dateien eingefügt werden. Es werden nur gültige Wave-Dateien (PCM, 44.1 kHz, 16 Bit, stereo) angenommen, andere Dateien werden ignoriert. cdrtfe /xcd <datei 1> ... <datei n>: Die Registerkarte 'XCD' wird zur aktuellen Registerkarte, die Dateien (oder auch Verzeichnisse) werden in die Dateiliste (Form 1) eingefügt. Dateien mit der Endung .avi werden der Movie-Liste (Form 2) hinzugefügt. cdrtfe /vcd <datei 1> ... <datei n>: Die Registerkarte '(S)VideoCD' wird zur aktuellen Registerkarte, in die die Video-Tracks eingefügt werden. cdrtfe /load <projekt> Beim Start von cdrtfe wird die Projekt-Datei <projekt> geladen. Die Ver- wendung der Option /load ist nur zulässig, wenn die erste Instanz von cdrtfe gestartet wird. Ansonsten wird sie ignoriert. Bei mehrfachem Vorkommen wird die zuletzt angegebene Datei geladen. cdrtfe ... /execute Nachdem alle anderen Optionen (/data, /audio, /xcd, /vcd und /load) aus- gewertet wurden, wird der Brennvorgang automatisch _ohne_ Nachfrage ge- startet. Das funktioniert mit Daten-CDs, Audio-CDs, XCDs und beim Schnell-Löschen von CD-RWs. cdrtfe ... /exit Nach Abschluß des automatisch gestarteten Brennvorgangs wird cdrtfe be- endet. Die Option /exit ist nur zusammen mit der Option /execute zu- lässig. Ohne diese wird sie einfach ignoriert. cdrtfe ... /log Nach Abschluß des per /execute gestarteten Brennvorgangs werden die Aus- gaben der Konsolenprogramme in eine Datei geschrieben. Sollte vorher eine Projekt-Datei geladen worden sein, heißt das Log-File <name>.cfp.log und befindet sich im Verzeichnis der Projekt-Datei. Wurde keine Projekt-Datei geladen, findet sich das Log-File im Verzeichnis von cdrtfe.exe unter dem Namen cdrtfe.log. In beiden Fällen werden bereits vorhandene Dateien überschrieben. Die Option /log ist nur zusammen mit der Option /execute zulässig. Ohne diese wird sie ignoriert. cdrtfe ... /minimize Diese Option minimiert das Hauptfenster von cdrtfe und ist nur zusammen mit der Option /execute zulässig. cdrtfe ... /hide cdrtfe wird unsichtbar ausgeführt (kein Programmfenster, kein Eintrag in der Taskbar). Nur zusammen mit /execute und /exit. cdrtfe ... /nocheck Schaltet die Überprüfung auf zu lange Dateinamen und zu tief liegende Ordner ab. Werden zu lange Dateinamen nicht vom Nutzer korrigiert, ver- sucht mkisofs die Namen entsprechend der maximal möglichen Anzahl von Zeichen zu kürzen. Sollten hierbei jedoch Namensgleichheiten oder andere Probleme auftreten, so bricht mkisofs mit einer Fehlermeldung ab. /nocheck ermöglicht - sofern es beim automatischen Kürzen keine Fehler gibt - einen automatischen Lauf von cdrtfe, der keine Nutzereingaben er- fordert. cdrtfe ... /portable cdrtfe im Portable-Modus starten. Die Optionen /data, /audio, /xcd und /vcd gelten bis zum Auftreten einer der jeweils anderen Optionen aus dieser Gruppe. Die zuletzt in der Kommandozeile vorkommende Option legt die aktive Registerkarte fest. Allerdings wird natürlich nur der Inhalt aktiven Registerkarte auf CD gebrannt, wenn der 'Start'-Button gedrückt oder /execute ausgeführt wird. Die Optionen /minimize und /hide können nicht kombiniert werden. In diesem Fall werden beide ignoriert. Die verschiedenen Kommandozeilenoptionen können auch nahezu beliebig miteinander gemischt werden: cdrtfe /audio intro.wav /data readme.txt /load projekt.cfp datei2.txt /xcd a.avi /data datei3.txt /execute lädt zunächst die Projektdatei projekt.cfp und fügt dann auf der Registerkarte 'Audio-CD' die Datei intro.wav ein und auf der Register- karte 'Daten-CD' die Dateien readme.txt, datei2.txt und datei3.txt. In die Movie-Liste unter 'XCD' wird a.avi eingefügt. Zuletzt wird die Registerkarte 'Daten-CD' aktiviert und der Brennvorgang startet. Unter Verwendung dieser Aufrufoptionen können beispielsweise im 'Senden an'- Menü von Windows Verknüpfungen angelegt werden, die die Auswahl der auf CD zu brennenden Dateien vereinfachen, indem man im Explorer die Dateien auswählen und mittels 'Senden an' an cdrtfe übergeben kann. Leider funktioniert dies erst unter Win2k und WinXP korrekt. cdrtfe-ShellExtensions ---------------------- Da die 'Senden an'-Funktion von Win9x leider defekt ist (in der Verknüpfung an- gegebene Optionen werden ignoriert, Dateinamen werden im 8.3-Format übergeben), gibt es auch die Möglichkeit, cdrtfe mit Hilfe von ShellExtensions mit Dateien zu versorgen. Dafür wird die Datei cdrtfeShlEx.dll benötigt, die sich im selben Verzeichnis wie cdrtfe.exe befinden muß. Die ShellExtensions können aus dem Dialog 'Einstellungen' heraus aktiviert oder deaktiviert werden. Nachdem cdrtfeShlEx.dll beim System registriert wurde, gibt es im Kontextmenü von Dateien und Verzeichnissen das Untermenü 'cdrtfe' mit den Einträgen 'cdrtfe', 'cdrtfe /data', 'cdrtfe /audio' und 'cdrtfe /xcd'. Die Funktionsweise dieser Menüpunkte entspricht dem, was unter 'Kommandozeilenoptionen' gesagt wurde. Sollte cdrtfeShlEx.dll fehlen, sind die entsprechenden Schaltflächen unter 'Einstellungen' deaktiviert und die Kommandozeilenoption /register wird einfach ignoriert. Achtung: Leider haben diese ShellExtensions noch einen Bug. Wenn sie aktiviert sind, verunstalten sie, wenn Dateien ausgewählt sind, mit der Zeit das Datei-Menü des Explorers, indem bei jedem Öffnen dieses Menüs ein neuer Eintrag für cdrtfe hinzugefügt wird. Das Schließen und erneute Öffnen des Explorers läßt die Auswirkungen dieses Bugs kurzzeitig verschwinden. Werden die ShellExtensions deakti- viert, verhält sich das Datei-Menü auch wieder normal. Dies scheint allerdings nur ein kosmetisches Problem zu sein. Dennoch sind Hinweise, wie man dieses Problem lösen kann (besonders unter Delphi 3) sehr will- kommen. Icons/Grafiken -------------- Ab cdrtfe 1.2 können die Grafiken für die Speedbuttons und Treeview-Icons be- liebig verändert werden. Nähere Informationen dazu in der Datei readme.txt im Verzeichnis 'icons' bekannte Fehler --------------- * Verify: Manchmal gibt es Probleme, die gerade geschriebene CD einzulesen. * Verify: Sollte mkisofs selbständig zu lange Dateinamen gekürzt oder illegale Zeichen ersetzt haben, so wird diese Datei beim Vergleich nicht gefunden, auch wenn sie korrekt auf die CD geschrieben wurde. * ShellExtension: Ein Fehler in cdrtfeShlEx.dll verunstaltet mit der Zeit das Datei-Menü des Explorers. Links ----- Wiki von dchlb: http://www.dchlb.de Quelltexte von cdrecord: ftp://ftp.berlios.de/pub/cdrecord/alpha/ Mode2CDMaker: http://webs.ono.com/de_xt/ VCDImager: http://www.vcdimager.org cdrdao: http://cdrdao.sourceforge.net/ Win32-Binaries: http://www.geoshock.com/cdrtools http://www.sbox.tugraz.at/home/t/tplank Win32-Binaries, DVD-Patch: http://smithii.com/?q=node/view/9 Mingw32-Binaries: http://cdrtools.bootcd.ru/ Download von sh.exe: ftp://ftp.berlios.de/pub/cdrecord/alpha/win32/sh.exe Lizenz ------ Dieses Programm ist freie Software. Für weitere Informationen siehe license.txt. Gewährleistungsbeschränkung --------------------------- Die Veröffentlichung dieses Programms erfolgt in der Hoffnung, daß es Ihnen von Nutzen sein wird, aber OHNE IRGENDEINE GARANTIE, sogar ohne die implizite Garantie der MARKTREIFE oder der VERWENDBARKEIT FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. Unter keinen Umständen ist der Autor haftbar für jedwede Folgeschäden (uneinge- schränkt eingeschlossen sind Schäden aus entgangenem Gewinn, Betriebsunter- brechung, Verlust von Informationen oder Daten oder aus anderem finanziellen Verlust), die aufgrund der Benutzung dieser Software entstehen. Dies gilt auch dann, wenn der Autor von der Möglichkeit eines solchen Schadens unterrichtet worden ist. Credits ------- Parts of the XCD Error Protection support by Oleg S. Rudyk aka Elic. Ogg Vorbis support by Jared Breland (jbreland@legroom.net). W32waves.pas - Unit for accessing Windows PCM wave file information - by Ulli Conrad. atl_oggvorbis.pas: Audio Tools Library, Class TOggVorbis - for extracting information from Ogg Vorbis file header. Copyright (c) 2001 by Jurgen Faul. cl_apeinfo.pas - Unit for extracting Monkey's Audio file information - is based on Monkey.pas from the Audio Tools Library 2.3 (Copyright (c) 2000- 2002 by Jurgen Faul, 2003-2005 by The MAC Team). cl_peheader.pas - Unit for accessing Windows PE file information - is based on pe.pas by K. Karthik. f_wininfo.pas is partly based on WinFuncs.pas by Simon Reinhardt. f_cdtext.pas is partly based on cdtext.c and cdtext.h by J. Schilling. TDropFileTarget - Drag and Drop of files into an application - from Drag and Drop Component Suite. © 1997-2005 Angus Johnson & Anders Melander. JCL portions are licensed from Project JEDI, the source code can be obtained from http://jcl.sourceforge.net/ cdrtfe 1.2 icons/glyphs are based on the Silk Icon set 1.3 by Mark James and the Winstripe FF classic theme by Stephen Horlander and Kevin Gerich. Additional icons by Rob van Ruremonde. Das Installationsprogramm wurde erstellt mit Inno Setup 5.1.6 von Jordan Russell. Kontakt ------- cdrtfe Homepage: http://cdrtfe.sourceforge.net/ http://sourceforge.net/projects/cdrtfe eMail : kerberos002@arcor.de Bitte im Betreff das Tag [cdrtfe] verwenden, damit die eMail den Spam-Filter passieren kann. [1] 1 MiByte = 1024 KiByte = 1024*1024 Byte 1 MByte = 1000 kByte = 1000*1000 Byte siehe: http://physics.nist.gov/cuu/Units/binary.html http://physics.nist.gov/cuu/Units/prefixes.html